Die Taufe - ein einmaliges Geschenk

Theologisch gesprochen: Durch die Taufe wird ein Mensch aufgenommen in den Bund Gottes mit den Menschen. Ihm persönlich wird Gottes Gnade zugesagt. Zugleich wird der Täufling auch in der Kirche aufgenommen. 

Die Taufe ist aber auch eine Gelegenheit, für ein neues Leben zu danken und Gott um seinen Segen zu bitten. 

Die Taufe ist etwas Einmaliges. Denn Gott nimmt sein Versprechen nicht zurück. Darum kann die Taufe niemals wiederholt werden, sofern sie gültig stattgefunden hat. Die Kirchen der Ökumene und auch die Katholische Kirche erkennen untereinander die Taufe an. Eine „Ökumenische Taufe“ gibt es nicht, da die Taufe immer mit der Aufnahme in eine bestimmte Kirche verbunden ist. 

Weil die Taufe eine Tat Gottes ist, verliert sie niemals ihre Gültigkeit, auch nicht durch einen Austritt aus der Kirche.

Die Taufe von Kindern

Die Taufe findet zumeist im Kindesalter statt. Darin kommt zum Ausdruck, dass die Taufe eine Tat Gottes ist. Sie ist ein Geschenk: ein Mensch empfängt sie, ohne sie sich verdienen zu müssen. Dafür ist die Kindertaufe das angemessene Zeichen. 

In den großen Kirchen ist die Kindertaufe daher üblich. Wir respektieren aber auch die Entscheidung von Eltern, die ihren Kindern die Möglichkeit zur eigenen Entscheidung eröffnen wollen. Zu bedenken ist jedoch, dass auch dazu eine christliche Erziehung eine wichtige Grundlage ist. 

Es liegt nahe, dass auch die Eltern der Evangelischen Kirche angehören. Denn das ist das Zeichen, dass auch sie auf Gottes Gnade vertrauen und sich zu ihm gehörig fühlen. Bisweilen wird auch eine Taufe von Eltern erbeten, die einer andern oder gar keine Kirche angehören. Dies ist dann sorgfältig zu beraten. Insbesondere ist zu prüfen, ob ein (Wieder-)Eintritt oder gar die eigene Taufe nicht ein sinnvolles Zeichen wäre.

 

 
 
Nottaufe

Bei unmittelbarer Lebensgefahr ist es für viele Eltern ein Trost, wenn ihr Kind sofort getauft wird. Diese Taufen können von jedem Christen vollzogen werden. Dabei wird – wenn möglich unter Anwesenheit von Zeugen – mit den Worten: „Ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ der Kopf des Täuflings dreimal mit Wasser begossen.

Die Nottaufe ist dem zuständigen Pfarrer anzuzeigen, der den Vollzug feststellt und die Taufe in das Taufregister einträgt.

Taufpaten

Eltern alleine genügen nicht, um ein Kind großzuziehen! Darum gibt es Taufpaten. 

Ihre Aufgabe ist, an der Erziehung im Glauben mitzuwirken. Das versprechen sie im Taufgottesdienst. Darum können nur Angehörige der Evangelischen oder einer anderen Kirche das Patenamt übernehmen. Wer für sich selbst dem Glauben und der Kirche keine Bedeutung zumisst, dem möchten wir dieses Versprechen nicht abringen. 

Wenn Sie selbst das Patenamt übernehmen möchten, stellen wir Ihnen einen sogenannten Patenschein aus. Dieser bestätigt, dass Sie berechtigt sind, das Patenamt zu übernehmen. Einen Patenschein kann nur die Gemeinde ausstellen, deren Glied Sie sind. 

Den Patenschein können Sie auch telefonisch oder per E-Mail anfordern. Wir senden ihn Ihnen auf Wunsch auch zu.

Lesen Sie bitte hier weiter.

 
 
 
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