Zur Kirche zu gehören, ist heute weniger selbstverständlich als in früheren Generationen. Für manche verliert die Mitgliedschaft im Laufe ihres Lebens an Bedeutung oder wird sogar als falsch empfunden. 

Die Gründe sind für einen Kirchenaustritt sind vielfältig. Mancher bringt dadurch Kritik zum Ausdruck. Immer wieder sind kirchliche Profilierungen, besonders im sogenannten „politischen“ Bereich, Anlass gerade für ernste Christen, sich von der Kirche zu trennen. Manchen hat eine schlechte persönliche Erfahrung enttäuscht. 

Doch wird die Kirche nicht durch gemeinsame Ansichten, sondern durch die Zusage Gottes zusammengehalten. Und auf Enttäuschungen können neue, bessere Erfahrungen folgen. 
Meist ist im Laufe des Lebens die Verbindung zur einer Gemeinde verloren gegangen. Dann ist der Austritt oft nur der letzte Schritt in einer Beziehung, die schon lange erkaltet ist. Auf ihre Weise bringen gerade Austretende damit zum Ausdruck, dass die Mitgliedschaft in der Kirche etwas Ernstzunehmendes ist. 

Doch der Abschied aus der Kirche muss nicht endgültig sein. So wie das Leben sich ändert, kann sich auch das Verhältnis zur Gemeinschaft der Christinnen und Christen ändern. Es gibt vielfältige Gründe, sich der evangelischen Kirche wieder zu nähern. Oft ist es gerade die Frage nach der Taufe und der Erziehung der Kinder, die Erwachsene sich neu mit dem Glauben beschäftigen lässt. 

Die Türen stehen offen. Wer einmal getauft ist, kann jederzeit wieder in die Kirche eintreten. Davor sind keine hohen Hürden zu überwinden.

 

Bitte lesen Sie mehr zu den Themen "Wiedereintritt", "Konversion" und "Eintritt von Ungetauften" auf der folgenden Seite.

 
 
 
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