Gerd Bauz als Gast beim Falkensteiner DialogMittwoch, 05. Juni 2019, um 20 Uhr

Was wrde Jesus dazu sagenIn der Evangelischen Kirche in Deutschland finden sich gegenwärtig sehr gegensätzliche Positionen zum Thema Krieg und Frieden. Angeregt durch die Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“ lädt der „Falkensteiner Dialog" zwei Akteure der aktuellen friedenspolitischen Debatte in den Taunus.

Am Mittwoch, 5. Juni 2019, 20 Uhr, kommt im Arno-Burckhardt-Saal (Debusweg 9) zuerst eine pazifistische Stimme zu Wort. Zu dem Thema „Was würde Jesus dazu sagen? Friedensethische Herausforderungen für die evangelische Kirche“ ist der Pazifist Gerd Bauz als Referent eingeladen. Bauz ist Diplom-Pädagoge und war Leiter des Beratungsinstituts IPOS der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Er arbeitet heute als freier Berater und engagiert sich ehrenamtlich in der Martin-Niemöller-Stiftung.

Auch die Überschrift der Veranstaltung verweist auf Martin Niemöller, den ersten Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Der Theologe hat mit seiner simplen Frage „Was würde Jesus dazu sagen?“ immer wieder die Kirchenpolitik seiner Zeit kritisch angefragt. Im Anschluss daran fragt Bauz, ob sich die Evangelische Kirche in Deutschland angesichts der gegenwärtigen Sicherheits- und Verteidigungspolitik angemessen verhält. Insbesondere durch seine Auseinandersetzung mit Militärbischof Sigurd Rink fanden Bauz‘ Positionen in Hessen zunehmend Beachtung.

Der Militärbischof Sigurd Rink, ehemaliger Falkensteiner Pfarrer, wird dann am 29. September der nächste Gast zu diesem Thema beim "Falkensteiner Dialog" sein.

Die Eintritt zu beiden Abenden ist frei.

 
 
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok